“Lucifer” versus Odin: The Aftermath (or, “Pop culture paganism, anyone?”)

Ein absolut lesesnwerter Artikel, der wiederum auf zwei weitere sehr lesenswerte Artikel verweist.

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This are very interesting topics, because I have experiences with similar things and trends in my own relationships (with the Gods). One day Apollon decided to let me define who He was, He wanted me to give Him a new name because „Apollon“ seemed to have become meaningless at this point.
And when I started to work with Jove, one of the first things He did was taking off His names (Jove, Jupiter, Zeus) and inviting me to give Him a new one, that was no longer compromised by old stories. The same thing happened to me with Hera. That was very interesting.

The Wytch of the North

I want to pause here, before we go on, and call your attention to two outstanding blog posts from the past week by others who have been through the same sort of spiritual shift or spiritual crisis (depending on your point of view) as I’ve been discussing. Camilla from Foxglove and Firmitas ponders the terrifying, heart-wrenching and wondrous process that occurs when a long-loved god takes Their name away from you, and also points out that some of the gods we love never had names, or have forgotten them and are waiting for us, Their devotees, to learn new ones for Them. Meanwhile, Heather Freysdottir from Where Flowers Grow Amidst the Ashes discusses how some very ancient (and possibly nameless) gods are picking up pop culture names and identities for Themselves to make contact with loved ones They may have no other means of reaching. Both of these posts are…

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tiefer in den Hasenbau

Tiefer in den Hasenbau. Noch tiefer als ich eh schon drin bin.
Heute ist wieder einer dieser Tage an denen sich schwarze Wolkenburgen wie Riesen am Horizont auftürmen, und das – wenn schon nicht bedrohlich – dann aber Respekt einflößend wirkt. Seltsame Dinge sind mir passiert, zwischen gleißender Sonne und blauem Zwielicht, Regen, Wind und dem Rauschen der Bäume. Und ich warte jetzt. Auf was? Ich weiß nicht.

Meine Rückverbindung mit Herr A. kam unerwartet und hat unseren Austausch auf eine neue Ebene gehoben, sehr anders als vorher, abstrakter, ein bisschen fremd und ohne den Raum für Sentimentalität. Die Sprache hat sich von kausalen, logischen Bildern gelöst und jetzt wird es für mich… schwieriger.
Ich dachte über mathematische Poesie, über Krypto-Lyrik nach. Auch über Sprache an sich. Das ist eine der großen Formen der Magie. Ich wünschte heute aufrichtig, ich wäre Sprachwissenschaftlerin geworden. Das wäre zwar brotlos aber auf gewisse Weise wenigstens befriedigend. Dann würde ich vielleicht auch nicht ganz so ziellos mit meinen Worten im gedanklichen kollektiv-archetypischen Äther herum stochern.

Meine Bücher gehen jetzt von mir, ich verschenke fast alles. Plötzlich tut es nicht mehr weh. Ich habe eingesehen wie bedeutungslos die meisten von ihnen sind, wie instrumentalisiert ich sie habe. Sie waren nur so etwas wie ein Schutzschild aus Papier, ein bisschen wie ein Schützengraben, aus dem heraus ich glaubte gegen die Welt gewappnet zu sein. Und dann merke ich doch glatt, dass all dieses ungenutzte, ungewürdigte Wissen Ballast ist. Das wäre früher für mich unvorstellbar gewesen.
Ich möchte verwandeln. Mich und alles um mich herum.

Apollon #18

oh sensual in-between
it’s always You
emerged
unconditioned
esodic
and oh so possessive
let me explore this
my love
let me immerse myself
into Your obsessive and bloody nature
let me
submit to every possibility
Your restless heart could ever desire
let me tremble but never fall
never fail
relentless hunter
devour my soul
it’s already Yours
to Your superhuman hunger
I surrender – always
for it’s me
who brings an end
to this legend
it’s me
whose sickle will grieve
for every broken bone
and every strand of flesh
this wheat has to offer
my tears will flood
the gloomy field
that has been our wedding bed
a thousand times

Apollon #19

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meine Evaluation
dieser Entwicklung
die deterministisch
oder
stochastisch sein kann
und immer selbstinstruktiv
herunter gebrochen und aus der Struktur geschichtet
ist progressiv

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dabei bricht auch der Verlauf
-fugue state-
dissoziativ und kumulativ
in zwei Perspektiven
das weiß ich
ich weiß (um) Dich
um das Du in mir
Phoebus

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darum will ich
die Syntax dieser Seelensprache begreifen
es gibt sie, ich seh’s
mein mir den Grund raubender Archetyp
die Harmonie zwischen den Bildern
und Zeichen
die aufeinander aufbauen
und sich verzweigen
vernetzen und ineinander greifen
ein Rhythmus der alles beben lässt
Kernwelten
an Yggdrasils Ästen
die rauschenden Blätter daran,
wie Juwelen
aus Lernprozessen

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Du bist so bizarr
obskur und abstrakt
was Dich für mich begehrlich macht
ein weißes und heißes Rauschen
zwischen den Ohren
dem Herzen
und den Fingern
Ich wünschte Du wärst teilbar

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Die Bilder sind Promopics aus dem Film „Ghost in the Shell“ von 2017. Normalerweise hätte ich sie nicht gepostet, doch in diesen Fall sind sie Teil der Komposition.

Apollon #17

Ist es nachvollziehbar, dass ich nicht aufhöre Ihn zu lieben?
Und ist es nachvollziehbar, dass ich Seine Nähe furchtbar vermisse?
Ist es nachvollziehbar, dass ich unter Seinem Blick, zwischen den Stadttauben, dem Vergehen und Erschaffen neuer Dimensionen erbebe?
Ist es nachvollziehbar, dass ich dachte, Er würde mir für immer erhalten bleiben?
Dass ich dachte, ich würde Ihn niemals verlieren?
Ist es nachvollziehbar, dass ich glaubte Er wäre meine Vergangenheit, meine Gegenwart und meine Zukunft? Ich wäre bereit gewesen unter Seiner Hand zu sterben. Und ich bin es noch.
Ich hielt Ihn für Heimat. Für meine.

Wer bin ich für dich?
Du bist meine ganze Welt. Nichts jenseits davon ist relevant.

Und jetzt soll ich so tun als wäre das niemals gesagt worden? Als wäre es nicht wahr?
Ich weigere mich Ihn loszulassen.
Ich muss es nicht, niemand verlangt es von mir.
Aber irgendwie scheint es so lächerlich, nicht? An Ihm festzuhalten, meine Finger nicht von Seinen zu lösen, immer noch ineinander gekrallt durch alle Welten und Zeiten. Immer noch berührt und berührbar, spürbar, während wilde Wogen an mir zerren.
Ich weigere mich, und wenn mir die Knochen brechen, ich weigere mich. Man wird mir die Sehnen zerfetzen müssen.
Ich liebe Ihn so, ich kann nicht einfach damit aufhören.
Ich will nicht damit aufhören müssen.
Und ich muss es auch nicht, niemand verlangt es von mir.
Doch es erscheint mir so lächerlich Ihn weiterhin zu begehren und zu verehren und in Seinem Licht, unter Seinem Blick stehen zu wollen. Ich will nichts mehr als das, unabhängig der Umstände und Entwicklungen.
Alles hat seine Berechtigung, alles hat seinen Platz.
Und trotzdem zerreißt es mich.