Worte an eine Muse

Dieser Moment wenn ich mich in einer Szene verliere. Das ist dein Geschenk. Ich denke an Schnee. Deine Lippen: weich, mit einem blassen, violetten Schimmer.
Verloren: ich. Völlig. Kampflos. Kopflos. Schwach.
Spiele tausend Versionen dieses Kusses durch. Im eisigen Klirren und Glitzern, im Blauschwarz eines bedrohlichen Himmels.
In heißen, roten Schlieren, pulsierend und alles überflutend.
Nichts bleibt zurück. Nichts davon. Nichts.
Ja, ich bin so eine, ich habe immer Musen die mich besessen machen.
Und ich brauche es. Besetzt zu sein von ihren Augen und Lippen. Von der Farbe ihres Haares. Das ist meine Sucht, meine ewige Suche: ein Lächeln und ich bin tief auf Händen und Knien, nur um einen Hauch ihres Zauberblicks zu erhaschen. Ich begehre es so sehr gefangen zu sein, in dieser unberührbar machenden Sehnsucht. Ich falle in den Wind, lasse mich mitreißen von einem Augenaufschlag und sterbe tausend Tode. Werde wiedergeboren. Nur der Liebe wegen. Nur wegen DIR. Du bist meine Welt, Muse. Du bist das Glühen meines Herzens. Nichts habe ich mir je mehr erträumt als deine sanften Finger auf meinem Mund.

 

Und nachdem das gesagt ist, gehe ich wieder brav an die Arbeit.

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4 Kommentare zu „Worte an eine Muse“

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