Armitage

(a devotional poem to a fictional character)

Du bist mir verlorengegangen.
Im Rauschen und Sehnen.
An dir vorbei.
Durch dich hindurch.
Vom Angstschweiß feucht.
Ist der feste Griff deiner Hand entglitten.
Finger krallen nun in nichts als kalte Laken.
Und dem Blick deiner Augen ist entgangen…
Ich wollte mein Gesicht auf glänzend schwarze Stiefel legen
und Erlösung im Geschmack deiner Überlegenheit finden.
Konstruiert durch Traumwortwege.
Einer fremdartigen Mathematik aus Silbe und Klang.
Aus Schlag und Kuss.
Mit festem Griff an meiner Kehle.
Oh Schöner, du weißt.
Als du deinen Fuß auf mich gesetzt hast,
triumphierend, unterwerfend,
sollte mir das Gewicht der Welt genommen sein.
Du weißt. Du weißt.
Und jetzt bin ich nichts ohne dich.
Mein edler Herr.
Die Galaxien, die mein Herz besetzen
brechen auseinander
ohne deine göttliche Ordnung.
Komm und bring sie über mich.

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7 Kommentare zu „Armitage“

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