Warum ich nur mit Loki tanze

Noch ein älterer Text 🙂 Diesmal mehr ein Gedicht oder Lied.
Ich spame hier gerade ein bisschen viel, ich weiß. Es ist das letzte für heute  * schwör *



Warum ich nur mit Loki tanze… ich weiß es nicht. Ich fühle es nur, immer wieder. Laufe in die Mausefalle. Schnapp! und zu ist sie und ich grinse auch noch dümmlich dabei, als wäre es ein Spiel das ich sowieso verliere. Das ist eine der schlimmsten Romanzen, eine wahre Amour fou, der ich mich beim besten Willen nicht entziehen kann. Oder will. Weil sie so ganz ist und ganz macht und noch ganzer wird indem ich einfach weiter gehe. Schritt für Schritt. Hinein.

Ich tanze nur mit Loki. Über die blutigen Steine, über die heiße Asche. Durch Schlafmohnfelder und Glassplitter. Durch die Dunkelheit meiner eigenen Seele.

Da ist das Feuer und die Luft und eine wohldosierte Priese Wasser, genug um den roten Faden meiner Gefühle mit meinen Wünschen und Träumen zu verknoten. Er ist ein kühles Flüstern im Wind, weiche Worte die mich hinaus rufen „Folge mir, folge mir, komm mit!“ sagt Er.
Ein Fremder in der Menge, dessen Blick mir für einen Moment zur ganzen Welt wird. Eine Berührung, nur Sekunden bevor ich nachts in den Schlaf sinke, im Grenzland zwischen allen Enden, allen Anfängen.
Ich tanze nur mit Loki. Über die blutigen Steine, über die heiße Asche. Durch Schlafmohnfelder und Glassplitter. Durch die Dunkelheit meiner eigenen Seele.

Er ist der Einzige der die Melodie meines Herzens kennt, den Rhythmus mit dem man mich in Versuchung führt, neugierig macht. Er ist der Einzige der weiß wo in mir die Leidenschaft wohnt. Und Er ruft sie ohne zu zögern, heraus, ins Licht, zur Welt und in Seine Hand.
„Du bist wild, du bist frei. Meine Liebe, worauf wartest du noch?“ sagt Er und zündet mir eine Zigarette an, die ich normalerweise nicht rauchen würde, nur für Ihn, nur weil Er bei mir ist. Und wieder die Klapperschlangen, das Rabenkrächzen, der Totentanz zwischen Grabsteinen und vollmondschwangerem Himmel.

Ich tanze nur mit Loki. Über die blutigen Steine, über die heiße Asche. Durch Schlafmohnfelder und Glassplitter. Ich tanze nur mit Loki. Durch eisige Hagelschauer und Donner, so laut dass die Erde zittert. Ich tanze nur mit Loki. Durch Erdbeben, durch Stürme. Auf den Wellen meiner Launen, auf dem Ozean meines Blutes. Durch die Dunkelheit meiner eigenen Seele. Ich tanze nur mit Loki. Keinem sonst.

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5 Kommentare zu „Warum ich nur mit Loki tanze“

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