Blüten der Erinnerung

In den Blüten der Erinnerung
warst Du ein Stern
der Knospen weiter trug und weiter
bis zum Horizont des Seins.
Und doch, Deine Farben waren die schönsten.
Unverblasst, niemals sterbend.
Wie sie durch die Nebel tanzten,
unberührbar wild.
Ich spürte die Wogen Deiner Liebe,
warm wie ein goldenes Meer.
Und Deine Hand, mein Bruder,
Deine Hand trug mich bis zum Tod.
Oder einer Art davon.
Vielleicht kann ich nun,
da alles vorbei ist,
einen Weg in Deine Seele finden.
Oder ist es erst der Anfang
von Welten die ich nicht begreifen muss?
Denn Zwielicht und
gesprenkelte Schatten auf Deinem Mund
verführen mich zum Bleiben.
Du nimmst Dir mein Ich wie Dir beliebt.
Nimmst alles was ich hab.
Und gibst so viel zurück,
dass ich es nicht mehr tragen kann.
Bin überwältigt von dem was Du Kuss nennst.
Bin leer gekratzt von dem Gefühl
in Dich zu tauchen,
in Dir schwimmen zu können
und doch so übervoll mit Dir,
dass Du mir aus den Augen kriechst.

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5 Kommentare zu „Blüten der Erinnerung“

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