Jarle III

Es ist eigentlich noch viel zu früh für dieses Gedicht. Eher würde ich es bei Litha einordnen und nicht bei Beltane aber ich poste es trotzdem mal. Weil mein alter Kram wieder an die Luft muss.

Jarle III

Du goldenes Schimmern, mein Liebster,
du wildes Glimmen über den Feldern,
im heiligen Reigen aus Lein und Gerste.
Ich rufe Dich in mein Haus.

Weich und süß ist der Duft Deiner Umarmung.
Oh Schönster unter den Unsterblichen.
Mit blutigen Schritten befruchtest Du die Nacht zum neuen Tag.
Ich rufe Dich in mein Haus.

Machtvoller, weiser König des Sommers.
Erhelle mein schweres Herz mit dem Klang Deiner Saiten,
die Du virtuos wie keiner sonst zu spielen weißt.
Ich rufe Dich in mein Haus.

Edelster, himmelblau ist Dein Blick,
und wolkenweich Deine Hand auf meiner Stirn,
wenn Dein Segen alle Wesen und mich durchfluten.
Ich rufe Dich in mein Haus.

Liebesworte und Zauberschwüre bindest Du mir
in einen Kranz aus Klatschmohn und Lorbeer.
Legst ihn mir an die Brust bis ich die Sichel hebe.
Ich rufe Dich in mein Haus zurück.

Advertisements

3 Kommentare zu „Jarle III“

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s